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Hoheslied 7
1 Dreh dich, dreh dich, o Sulamit, dreh dich, dreh dich, dass wir dich betrachten! Was wollt ihr Sulamit betrachten wie den Reigen von Mahanaim?
Sulamit:
Die Töchter Jerusalems:
2 Wie schön sind deine Schritte in den Schuhen, du Tochter eines Edlen! Die Wölbungen deiner Hüften sind wie ein Schmuckstück, von Künstlerhand gemacht.
3 Dein Schoß ist wie eine runde Schale, in der der Mischwein nicht fehlt; dein Leib ist wie aufgehäufte Weizenkörner, mit Lilien eingefasst;
4 deine beiden Brüste gleichen zwei jungen Gazellen, Gazellenzwillingen;
5 dein Hals gleicht einem Turm aus Elfenbein, deine Augen den Teichen von Hesbon am Tor Batrabbim; deine Nase ist wie der Libanonturm, der nach Damaskus schaut.
6 Dein Haupt gleicht dem Karmel, und dein herabhängendes Haupthaar dem Purpur; der König ist gefesselt durch deine Locken.
Salomo:
7 Wie schön bist du und wie lieblich, o Liebe voller Wonnen!
8 Dieser dein Wuchs ist der Palme gleich, und deine Brüste den Trauben.
9 Ich sprach: Ich will die Palme besteigen und ihre Zweige erfassen; dann werden deine Brüste mir sein wie Trauben des Weinstocks, und der Duft deiner Nase wie Äpfel,
10 und dein Gaumen wie der beste Wein — … der meinem Geliebten sanft hinuntergleitet, Über die Lippen der Schlafenden rieselt.
Sulamit:
11 Ich gehöre meinem Geliebten, und sein Verlangen steht nach mir!
12 Komm, mein Geliebter, wir wollen aufs Feld hinausgehen, in den Dörfern übernachten;
13 wir wollen früh zu den Weinbergen aufbrechen, nachsehen, ob der Weinstock ausgeschlagen hat, ob die Blüten sich geöffnet haben, ob die Granatbäume blühen; dort will ich dir meine Liebe schenken!
14 Die Alraunen verbreiten Duft, und über unseren Türen sind allerlei edle Früchte; neue und alte habe ich dir, mein Geliebter, aufbewahrt!
Bibeltext: Schlachter 2000 · © Genfer Bibelgesellschaft · Wiedergabe mit Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.